Freiwillige Kooperationsvereinbarungen

Landwirtschaft – im Einklang mit der Natur
Freiwillige Kooperationsvereinbarungen mit Landwirten

 

Aussaat der HauptfruchtAussaat der HauptfruchtZwischenfruchtanbau Senf Zwischenfruchtanbau Senf Bei der Reckenberg-Grupp steht eine grundwasserschonende Landbewirtschaftung im Mittelpunkt.

Seit 20 Jahren können Landwirte ihre Flächen im WSG in ein freiwilliges Kooperationsmodell einbringen.

 

Unsere Erfolgszahlen:

  • 770 ha landwirtschaftliche Vertragsfläche
  • 52 Vertragspartner
  • 80 – 90 % Deckungsgrad in der Schutzzone II
  • Senkung des Nitratwertes im Brunnenrohwasser

Neben einem Grundpaket können unsere Vertragslandwirte entsprechend ihrer Fruchtfolge und ihrer betrieblichen Situation weitere Zusatzpakete frei kombinieren.

Alle Vertragsunterlagen unserer freiwilligen Kooperationsvereinbarungen finden Sie im Downloadbereich.


Landwirte im Blickpunkt der Öffentlichkeit


Das Kooperationsmodell der Reckenberg-Gruppe genießt inzwischen Bayern weit eine große Vorbildfunktion. Durch strenge Auflagen bei der Düngung und dem reduzierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln schützen wir unser wertvolles Trinkwasser. Damit einhergehende Bearbeitungserschwernisse und geringere Erträge werden von uns finanziell ausgeglichen.


Schutzfaktor Zwischenfrüchte


Sondermischung Zwischenfrucht (mit Buchweizen) Sondermischung Zwischenfrucht (mit Buchweizen)Durch den Anbau von Zwischenfrüchten schaffen wir neben einer natürlichen Vielfalt und einer wesentlichen Bodenverbesserung auch eine deutliche Reduzierung der Nitratauswaschung ins Grundwasser. Durch Zwischenfrüchte wird der Stickstoff über die niederschlagsreichen Wintermonate in der Pflanzenmasse gebunden. Eine Auswaschung in tiefere Bodenschichten wird dadurch deutlich verringert.

Durch praktische Feldversuche mit mehreren Spezialmischungen forciert die Reckenberg-Gruppe neue Anbaumöglichkeiten. Im direkten Sortenvergleich werden die unterschiedlichen Eigenschaften, Stärken und Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Unsere Vertragslandwirte sind grundsätzlich bereit, neue Wege im Grundwasserschutz mitzugehen.

Bodenuntersuchungen mit modernsten Geräten


Nitratraupe Nitratraupe Selbst bei schwierigsten Wetterbedingungen und Bodenverhältnissen können mit der „Nitratraupe“ Bodenproben entnommen werden. Die bis zu einer Tiefe von 0,90 m entnommenen Bodenproben werden im Labor ausgewertet. Die Untersuchungsergebnisse dienen als Beratungsgrundlage unserer Vertragslandwirte und können Entwicklungstendenzen des Nitrathaushaltes aufzeigen.